150102-farbenundformenmemory03WLKMNDYS // Happy Monday DIY // Farben und Formen Memory150102-farbenundformenmemory02
Das Ende vom Januar kann so ein Miesepeter sein! Man startet voller Vorfreude und mit Vollgas ins neue Jahr und dann rasen mit Überschallgeschwindigkeit kleine gemeine Keime durch Schule und Kindergarten und schon gibt’s Stau auf der Spielstraße.
Was passiert, wenn die Kleinen wieder fit sind, ist klar: Die Großen werden mitten in der Nacht überfallen und kriechen dann eines Morgens auf allen Vieren in die Küche, um Frühstück und Pausenbrote für nun wieder quietschfidele Kinder vorzubereiten. Die Fahrt zur Schule und in den Kindergarten erledigt man im Dämmerzustand und möchte sich dann am liebsten bis zum nächsten Tag die Decke über den Kopf ziehen. So läuft’s aber nicht im Film namens Familienleben und deshalb schlägt man sich mit matschigem Mamakopf durch den Alltag, fühlt sich wie ein blasses Aufziehspielzeug, das automatisiert seine Dienste leistet, und steht am nächsten Morgen bestenfalls wieder aufrecht. Länger als einen Tag krank sein kommt nämlich nicht in die Tüte!
Gestern habe ich meinem Mann gesagt, er solle mich bitte daran erinnern, dass ich spätestens bis morgen den Urlaub in der Sonne für nächsten Januar buche. Das ist nämlich genau das, was fehlt: Strahlende Sonne für strahlende Gesichter und klare Bergluft, um gemeine Keime zu vertreiben. Skiferien in den Bergen wären jetzt gerade ein Traum und ich ärgere mich, dass wir verschlafen haben, früher zu buchen. Mit Schulkind ist Spontaneität in Sachen Winterurlaub ungefähr so einfach, wie ein Ausflug zum Mond.
Kaum dass wir laufen konnten, standen meine Schwester und ich damals schon auf Skiern. Die Erinnerungen an unsere Winterferien in Österreich, mit Familie und Freunden samt Kinderschar, sind unbezahlbar schön. Viel Pulverschnee, Sonne nonstop, Hüttenzauber und Schussfahren, Lumumba für die Großen, heiße Schokolade mit Sahne für die Kleinen und den besten Kaiserschmarrn mit Apfelmus für alle in der schönsten Pension von Tante Margret und Onkel Isidor. Später wurde auf dem Hügel gegenüber die Bergdoktorhaus Atrappe aufgestellt, kein Wunder, denn das Sonnenplateau ist eine Traumkulisse und alleine das Erzählen lässt schon Urlaubsgefühle in mir aufsteigen. Nächstes Jahr dann also wieder. Aber wirklich!
Das Farben und Formen Memory aus dem heutigen Happy Monday DIY weckt tatsächlich auch Erinnerungen an unsere Skiferien in Österreich. Abends ging es nämlich meistens in eine der schön gemütlichen Gaststuben zum Essen und dort haben wir Kinder, in der gefühlt ewig dauernden Wartezeit auf unsere Tiroler Kasspatzln oder Wiener Schnitzel, mit Bierfilzen Kartenhaus Wettbewerbe veranstaltet. Das Memory wird aus genau solchen Blanko Bierfilzen hergestellt. Ihr bekommt sie günstig im Bastelbedarf und damit lässt sich das Memory schnell und einfach gestalten – nicht nur zur Beschäftigung im Gasthaus. Bei der Auswahl der Farben und Motive könnt ihr euch zusammen mit euren Kindern austoben.
Habt einen wunderbaren, gesunden Start in den Februar und einen Happy Monday!
Materialien
– etwa 30 Blanko-Bierfilze quadratisch etwa 90 x 90 mm
– Papierklebeband
– Acrylfarbe in vielen Farben
– Pinsel
– Geodreieck
– Bleistift
– Zirkel

So geht’s

Mein Memory beinhaltet 30 Karten, also 15 Pärchen.
Benutzt Papierklebeband um verschiedene geometrische Formen abzukleben und bemalt die Flächen mit Acrylfarbe.
WLKMNDYS // Happy Monday DIY // Farben und Formen Memory
Löst das Klebeband sofort wieder ab. Masking Tape lässt sich wunderbar von den Bierfilzen entfernen, ohne sie zu beschädigen. Die Farbe benötigt etwa 30 Minuten zum Trocknen.
Die Kreise könnt ihr entweder mit einer Schablone auf die Bierfilze pinseln oder ihr zeichnet sie mit Zirkel vor und malt sie dann frei Hand aus.
Fertig und los geht’s mit dem Spiel!