Trotz des großen visuellen Online Angebots auf Instagram, Pinterest und verschiedenen Blogs, bin ich Fan von echten Printmedien. Seit meiner Jugend kann ich mich nur schwer von schönen Zeitschriften und Magazinen trennen. Genau so geht es mir mit aufwendigen und besonderen Lookbooks, Katalogen und Broschüren.

Richtig viel Sinn macht diese Sammlung leider nicht, aber heute kommt ein richtig guter Grund: Hampelfiguren basteln!

Ihr könnt euch querbeet aus euren Magazinen bedienen: Augen, Arme, Beine, Accessoires, spannende Farbflächen, Blumen – einfach alles, was euch gefällt, könnt ihr in eurer persönlichen und einzigartigen “Jumping Jacky” verarbeiten und kreiert euch so, eine ziemlich einzigartige Wanddeko für euer Zuhause.

Viel Spaß beim Blättern, Sortieren und Basteln mit Martina Hargesheimer!

Materialliste

Schaut unbedingt, was euer Bastelfundus bereit hält. Kleine Pompoms habe ich zum Beispiel für die Hutspitze verwendet.

So geht’s

STEP 1

Drucke die Vorlage für deine Hampelfigur Basis auf normales Papier aus und schneide sie entlang der Konturen aus.

STEP 2

Übertrage die Teile mit Bleistift auf den Pappkarton und schneide sie dann aus. Pappkarton schneiden ist ein bisschen tricky und klappt mit einem Cuttermesser ganz gut. Denke daran, dass du dann unbedingt eine Schneidematte unterlegen musst.

STEP 3

Nun kannst du die vorgezeichneten Löcher mit der Lochzange oder einem anderen spitzen Gegenstand ausstanzen. 

STEP 4

Jetzt  folgt auch schon der allerschönste Teil: Du kannst dich durch die Zeitschriftenschätze schmökern und nach Belieben sammeln und kombinieren. Ich durfte mich hierbei über unterstützende Händchen freuen. 

STEP 5

Nach der lustigen Such- und Ausschneideaktion kannst du die Teile anordnen, austauschen und ergänzen.

STEP 6

Da die ausgewählten Objekte eventuell schmaler und kleiner als unser Grundgerüst sind, kannst du sie an den überstehenden Stellen einfach zurückschneiden. Jedoch nicht an den Stellen der Verbindungslöcher (also an den Beinen und Schulterpunkten). Zusätzliche Accessoires wie meine Dinotasche oder der Batman, können einfach mit einem weiteren Stück Pappe verstärkt werden. Sei mutig. Sei kreativ.

STEP 7

Sobald alle Teile beklebt sind, kannst du die ausgestanzten Löcher nochmal nachstanzen. Man könnte diesen Schritt natürlich auch von vorne herein erst hier ansetzen, ich finde die Löcher aber schon vorher als Orientierung ganz hilfreich.

STEP 8

Mit der Prickelnadel werden nun die 4 kleinen Löcher für die Verbindungsschnur in die Arme und Oberschenkelteile gestochen. Das klappt mit einer Prickelnadel super. Die Position ist jeweils mittig, oben über den größeren ausgestanzten Löchern.

STEP 9

Nun kannst du nun schon die Musterbeutelklammern an den Knieteilen anbringen. Wichtig dabei ist, dass sie auf der Rückseite nicht einfach umgebogen werden, da das ganze sonst viel zu “streng” wird und die Elemente nicht mehr herumhampeln können. Mithilfe einer Schere kannst du die Klammern “mit Luft” umklappen.

STEP 10

Die restlichen 4 Musterbeutelklammern kannst du schon von vorne durch den Körper stecken. Bevor du Beine und Arme hinten montierst, müssen diese noch einzeln mit dem Garn aufgefädelt werden.

STEP 11

Schneide dir ein Stück Garn zurecht fädele eine Perle darauf.

STEP 12

Nun fädelst du mit dem einen Schnurende das eine Bein, und mit dem anderen Schnurende das andere Bein auf. Mit einer Sticknadel klappt das prima.

Nach dem Auffädeln kannst du die Musterbeutelklammern dann mit genügend Spielraum umbiegen.

Wiederhole dies bei den Armen. Oben angekommen kannst du die Garnenden verknoten.

STEP 13

Das Schnurende mit der Perle wird, wie auf den Bildern gezeigt, durch die Aufhängung gefädelt.

STEP 14

Am oberen Kopfteil stichst du dir noch ein Loch für die Aufhängung und fädelst ein Garnstück hindurch.

STEP 15

Wer mag, kann seine Outfitkombination noch mit einem Cape abrunden. Dafür gibt es auch ein Schnittteil in der Druckorlage. Ich habe dazu einen holografisch-schimmernden Stoff und auch Seidenpapier verwendet.

Das Cape kannst du dann einfach von hinten mit Klebstoff oder Tape an die Arme kleben. Achte darauf, dass mittig genügend Material liegt und die Bewegungsfreiheit beim “Hampeln” nicht eingeschränkt wird.

Fertig!

Die Basis zu dieser Idee stammt übrigens von

Idee, Umsetzung und Text: Martina Hargesheimer
Fotos: Timmy Hargesheimer